Previews

21:08 Uhr ⋅ 28.09.2011

Assassin´s Creed: Revelations – Preview

In „Assassin´s Creed 2“ stieg Ezio Auditore de Firenze zum Assassinen auf. In „Assassin´s Creed: Brotherhood“ führte er als Meister-Assassine seine eigene Bruderschaft an. Bald erwartet uns der Release des krönenden Trilogie-Abschlusses zu Ezios Geschichte in Form von „Assassin´s Creed: Revelations“. Wir haben uns den Titel einmal vorab näher angeschaut.

 

Ezio verschlägt es im neusten Teil nach Konstantinopel und damit direkt ins Herzstück des Osmanischen Reiches. Doch was soll man dort als sichtlich gealterter Protagonist? Man könnte eigentlich allmählich meinen, dass er all seine Schlachten geschlagen hat. Dem ist allerdings nicht so. Er sucht nach einer neuen Lebensaufgabe. Zum Ende seines Lebens hin will der mittlerweile über 50-jährige Held letztlich auf den Fußspuren von Altair (Held aus „Assassin´s Creed 1“) wandern. Fünf Siegel sollen es ihm ermöglichen, wie in einer Art mittelalterlichen Animus Geschehnisse mit Altair nachzuerleben, die vor dem ersten Teil der Saga spielen. Besonders Fans der ersten Stunde wird es ziemlich freuen, dass sie wieder in die Rolle des stillen, arabischen Assassinen schlüpfen können. Nicht nur Ezios Geschichte soll im neusten Teil sein Ende finden, auch die Geschichte von Altair soll so zum Abschluss gebracht werden. Teil 3 dürfte dann mit einer neuen Epoche und dem geschichtlichen Ende von Desmond weitermachen. Jedenfalls in Konstantinopel angekommen, schließt sich Ezio der örtlichen Bruderschaft an. Er trifft dort Yusuf Tazim, der als Anführer der dortigen Assassinen fungiert.

 

Neue Spielereien

Dass sich Ubisoft immer darum bemüht, dem Spieler neue Gameplay-Mechaniken in „Assassin´s Creed“ bereitzustellen, sollte schon länger klar sein. Diesesmal erhält man eine Hakenklinge, mit der man sich in der Stadt leicht fortbewegen kann. Überall hängen Seile herum, die der Sache dienlich sind. Hiermit erhöht sich die Reisegeschwindigkeit übrigens um gut 30 Prozent. In Kämpfen ist das gute Stück auch nützlich, denn damit können Gegner herangezogen werden. Was das Waffenarsenal betrifft, so ist jetzt die Möglichkeit mit an Bord, eigene Bomben zu basteln. Es gibt also ein Crafting-System. Je nach der Zusammenstellung, erhält man Rauchbomben, Splittergranaten, ablenkende Bomben oder gar Bomben, aus denen Nägel hervorspringen und die Gegner somit verlangsamen. Die verschiedenen Möglichkeiten sollen annähernd 300 Bomben hervorbringen. Dabei sei anzumerken, dass es die Sprengsätze auch in unterschiedlichen Stärke-Typen gibt. Mehr ist zu neuen Waffen nicht bekannt, aber man kann davon ausgehen, dass wieder einige verschiedene Schwerter und andere Klingen dabei sein werden. Eine weitere Spielerei geht auf den hohen Erfahrungsstand zurück, den Ezio mittlerweile besitzt. Er kann durch seinen Adlerblick – vielmehr ist es nun der Adlersinn – die Bewegungsabläufe von Gegnern erahnen. Dies ist sehr hilfreich, um Bomben richtig platzieren oder den Gegnern leichter aus dem Weg gehen zu können.


In der Tat machen beide Neuerungen das Spiel noch einfacher als es ohnehin schon ist. Besonders, wenn man bedenkt, dass man eine ganze Truppe von Wachen mit einer Bombe wegsprengen kann. Hierbei sollte man hoffen, dass man kaum dazu gezwungen wird und es nicht zu einfach sein wird, die Bomben zu basteln. Wenn man diese nämlich im Übermaß einsetzen kann, ist das Ganze nicht mehr schön. Dennoch finde ich die Idee mit den ablenkenden Bomben und den Nägeln, wenn man abhauen muss, sehr gut. Und die klassischen Rauchbomben sind natürlich auch immer gerne gesehen.

 

Die Erweiterung der Assassinen-Bruderschaft

Das Feature der Bruderschaft im Vorgänger war bereits nett, aber leider wurden die Mitglieder schnell übermächtig. Zudem erinnerte das Rekrutieren an die monotonen Bürgerretten-Missionen aus dem Erstling. Daher sollen die gesichtslosen Assassinen aus „Assassin´s Creed: Brotherhood“ nun im neusten Teil eine richtige Geschichte spendiert bekommen. Das sorgt für mehr Abwechslung. Das Level-Limit wird zudem auf 20 angehoben.

 

Wo bin ich?

Desmond Miles liegt im Koma. Das wissen diejenigen, die den Vorgänger durchgespielt haben. Daher sollte verständlich sein, dass der spielerische Teil mit ihm zumindest am Anfang gänzlich anders ausfällt als noch in den Vorgängern. Er befindet sich im sogenannten ‚Black Room‘, einem sicheren Raum vom Animus. Er will dort durch seine eigenen verlorenen Erinnerungen blicken. Am Ende des Weges wartet irgendwo der Schlüssel, um aus diesem Koma zu erwachen. Wie sich dieser Teil konkret spielen wird, verdeutlichte der Entwickler leider noch nicht, aber das würde sowieso einiges an Spannung rausnehmen. Man kann jedenfalls von einem eher rätsellastigeren Desmond-Teil ausgehen.

 

Fazit:

Bisher sieht es stark danach aus, dass der neuste Teil wieder in Sachen Schwierigkeit keinen Blumentopf gewinnen wird. Das finde ich persönlich sehr schade, denn herausfordernder sollte die Reihe schon werden. Trotzdem gibt es sinnvolle Erweiterungen wie die Hakenklinge und das Basteln von Bomben, sofern man die übetriebenen Sprengsätze nicht einsetzen muss und es auch nicht zu einfach wird, die Bomben herzustellen. Zudem interessiert es mich brennend, wie es mit Desmond weitergeht, der ja aktuell im Koma liegt, und was es mit dem ‚Black Room‘ auf sich hat. Und die Möglichkeit, Altair erneut zu spielen, ist sowieso schon einmal ein Pluspunkt. Hoffentlich hat Ubisoft diese Abschnitte sehr gut umgesetzt. Ich bin letztlich gespannt, wie der fertige Titel aussehen wird.


Über den Autor

Stephan Schwab
Chefredakteur
Meine hauptsächliche Aufgabe ist das Verfassen von den verschiedensten Artikeln. Außerdem organisiere ich die Arbeit der Redakteure.
Lieblingsspiele: Splinter Cell 1-3, Final Fantasy (komplett), Heavy Rain




 
 

 
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