Previews

16:51 Uhr ⋅ 18.08.2011

Dead Island – Preview

Statt einem erholsamen Urlaub auf der Insel Banoi, erwartet dich ein Albtraum: Die Zombie-Seuche ist ausgebrochen. Fortan musst du um dein Leben kämpfen! Ob der Titel „Dead Island“ aus dem Hause Techland Potenzial besitzt, erfährst du in unserer Vorschau.

 

Wie alles begann…

Der Titel bietet vier Hauptakteure, dessen Talente und Interessen völlig unterschiedlich sind. Da wäre zum einen der coole Rapper Sam B., der im Kampf kräftig, dafür aber langsam ist. Die Hotelangestellte Xian Mei wiederum agiert sehr schnell. Als dritter im Bunde ist der Surfer Logan vertreten. Letztlich gibt es noch den Charakter Puma. Zwar werden sich durch die Auswahl die Kämpfe anders gestalten, was durchaus Abwechslung ins Spiel bringen kann, jedoch hat die Wahl keinerlei Einfluss auf die Geschichte. Im Grunde erlebt jeder der vier Protagonisten die selbe Handlung. Das ist mehr als schwach, da man es sich doch eher gewünscht hätte, dass die Abschnitte der Charaktere jeweils anders sind und es vielleicht die ein oder anderen Überschneidungen geben würde. So macht das Durchspielen für ein zweites Mal nur bedingt Sinn. Schade! Wie dem auch sei, wir entscheiden uns nun für einen Charakter und beginnen dann am Strand der Insel Banoi. Wir sind vor Erschöpfung zusammengeborchen, woraufhin uns der Rettungsschwimmer Sinamoi rettet. Uns verschlägt es zu einer Bambushütte, während der Retter weiter nach Überlebenden sucht. Da können wir natürlich nicht untätig rumsitzen. Wir eilen ihm zur Hilfe, welche auch sehr nötig ist, denn Sinamoi ist von einer Horde Zombies umzingelt. Da müssen wir eingreifen.

 

Offen, aber kein Rollenspiel

deadisland2„Dead Island“ von Deep Silver bietet eine offene Welt in Form einer Insel. Fortbewegen kann man sich einerseits zu Fuß, aber auch Autos stehen dafür bereit. Mit diesen können Zombies überfahren werden. Dabei zerbricht das Glas des Wagens allmählich. Zu keinem Zeitpunkt wird man durch irgendwelche nervigen Barrieren aufgehalten. Lediglich das Wasser markiert für uns das Ende des Weges. Diese Tatsache ist auf der einen Seite positiv, aber verbirgt ebenso negative Aspekte. Da wir überall hinkommen, laufen wir Gefahr, Orte zu betreten, zu denen wir für den Moment noch nicht aufbrechen dürften. Das liegt einfach daran, dass die Gegner respektive Zombies zu stark sind. Vorher gilt es nämlich, Erfahrungspunkte zu sammeln und damit unter anderen Schnelligkeit, Schlagkraft und Inventar aufzubessern. Trotz diesen Verbesserungsmöglichkeiten, handelt es sich bei dem Titel um kein Rollenspiel: zu lineare Geschichte, keine wirklichen Dialogoptionen. Im Spiel wird man dennoch eine Art ‚Party‘ besitzen. Es gibt nämlich stets drei Begleiter. Dadurch können sich auch Mitspieler als Koop-Partner ins Spiel einklinken. Wenn mal niemand da ist oder man einfach allein spielen möchte, übernimmt die KI die drei Gefährten. Die grafische Darstellung der Insel ist hierbei sehr hübsch. Zum Koop-Modus gibt es einen Trailer, den ihr euch direkt im Anschluss anschauen könnt.

 

Bewaffnet euch gegen die Zombies!

deadisland2Als Waffe kann man im Spiel so gut wie alles verwenden: Von Rohrzangen über Paddel bis hin zu Macheten. Allerdings sind Schusswaffen Raritäten. Selten und dann nur für eine kurze Dauer lassen sich solche nutzen. Für welche Waffe man sich auch entscheiden mag, irgendwann geht diese kaputt – wenngleich das nicht immer logisch erscheint. Der Verwendungszweck sollte aber klar sein. Die Untoten greifen übrigens nicht in übergroßen Massen an, sind dafür jedoch widerstandsfähiger. So muss das sein. Egal, wie oft man gegen den Bauch schlägt, der Zombie bewegt sich erst nicht mehr, wenn der Kopf zertrümmert wurde. Dabei geizt das Spiel nicht mit Blut und starker Gewaltdarstellung. Gliedmaßen können abgetrennt werden. Es sollte verständlich sein, dass der Publisher „Dead Island“ nicht einmal bei der USK eingereicht hat. Das Spiel wird in Deutschland nicht erscheinen. Interessierte Menschen können natürlich zur Import-Version greifen.

 

Fazit:

Wer richtige Zombies mag und keine starke Gewaltdarstellung scheut, wird mit diesem Spiel sicherlich auf seine Kosten kommen. Zwar gibt es ein paar negative Aspekte. Unter anderen, dass alle vier Protagonisten die selbe Geschichte erleben und sich Waffen unrealistisch abnutzen. Dennoch wirkt das Spiel mit seinen knapp 30 Stunden für den Anfang stimmig. Ob der Titel über die ganze Dauer überzeugen kann, muss man natürlich erst abwarten. Die Spielzeit an sich ist schon einmal ein Pluspunkt.

Für mich persönlich ist es, von dem, was ich bisher sehen konnte, eins der besten Zombie-Spiele. Ich mag auch dieses ‚Auf der Insel um sein Überleben kämpfen‘ und sage bei Zombies sowieso selten nein.

„Dead Island“ erscheint am 8. September für PC, Playstation 3 und Xbox 360. Deutsche Fans müssen auf ihren Importhändler des Vertrauens zurückgreifen.


Über den Autor

Stephan Schwab
Chefredakteur
Meine hauptsächliche Aufgabe ist das Verfassen von den verschiedensten Artikeln. Außerdem organisiere ich die Arbeit der Redakteure.
Lieblingsspiele: Splinter Cell 1-3, Final Fantasy (komplett), Heavy Rain




 
 

 
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