Previews

13:54 Uhr ⋅ 07.08.2011

Driver: San Francisco – Preview

Wenn man jemanden danach fragt, ob er „Driver“ kennt, kommt oft folgende Antwort zurück: „War das nicht das Spiel mit der schweren Fahrprüfung in der Tiefgarage am Anfang?“ Doch trotz diesem eventuellen Manko war das Spiel, das einem danach erwarten durfte, wunderbar gewesen – wenn auch nicht einfach. Mittlerweile steht schon beinahe der Release von „Driver: San Francisco“ an, dem fünften Teil der Rennspielserie. In unserer Preview geben wir einen ersten Einblick.

Mit einer filmischen Sequenz, in der man den Schwerverbrecher Charles Jericho hinter schwädischen Gardinen sieht, und einer davon gefolgten beeindruckenden Kamerafahrt – der Golden Gate Bridge entlang – beginnt das Spiel. Jericho wird in einem Polizeiwagen zu seiner Verurteilung eskortiert. Wenige Augenblicke später taucht man mit Protagonist John Tanner, der schon Held der ersten drei Teile war, in die Action ein. Er misstraut der Angelegenheit mit dem Verbrecher, während er dem gepanzerten Polizeiwagen folgt. Dabei fällt bereits auf, dass zumindest am Anfang des Spiels die Fahrten durch einige Rendersequenzen unterbrochen werden, um die Handlung filmreif weiterzuerzählen. Letztlich kommt es so wie es kommen muss: Jericho bricht aus. Und unsere Aufgabe ist es, den übernommenen Wagen zu verfolgen. Dialoge werden dabei über driversanfranciscojerichoEinblendungen der Charaktere auf oberer linker beziehungsweise rechter Seite des Bildschirmes geführt. Die Verfolgung endet allerdings nicht gut für uns. Wir landen schon bald im Krankenhaus, sobald wir uns selbst dorthin befördert haben. Durch das neue ‚Shift‘-Feature, das wir nun nach einem schweren Unfall erhielten, ist dies nämlich möglich. Wir übernehmen die Rolle des Krankenwagenfahrers. Tanner liegt derweil im Koma und erlebt somit alles nur über seine Gedanken.

Das Straßennetz der Metropole „San Francisco“ erstreckt sich über 250 km Gesamtlänge und die Stadt besitzt den bisher höchsten Detailgrad aller Städte der Serie zuvor. Aus dem Auto kann man selbst nicht mehr aussteigen. Damit begibt sich der Entwickler zum alten Erfolgskonzept zurück. Schließlich klappte der Versuch nicht, ein bisschen wie „Grand Theft Auto“ zu sein. Aber den Wagen will man eigentlich auch nicht verlassen. Mal abgesehen davon, dass die Stadt dafür nicht modelliert wurde, hat man genug hinter dem Steuer zutun. Durch die innovative Idee mit dem ‚Shift‘-Feature, das sich im Laufe des Spiels verbessert, kann man sowieso jederzeit das Auto wechseln. Dies bedeutet gleichzeitig, dass keine Waffen mehr im Spiel vorhanden sein werden. Ubisoft hat außerdem keine Kosten und Mühen gescheut, um möglichst viele Wagen zu lizenzieren. Insgesamt 125 echte Wagen werden einem im Spiel begegnen. Übrigens ist der Titel damit der erste aus der Serie, welcher Originalautos besitzt.

driver_san_francisco_multiplayerEin Multiplayer ist nach längerer Zeit wieder vorhanden. Zuletzt konnte man in „Driver 2“ mit menschlichen Kontrahenten spielen. Es gibt verschiedene Modi, in denen man offline via Split-Screen oder online gegeneinander antreten kann. Das neue ‚Shift‘-Feature findet hier ebenso eine bedeutende Verwendung.

Video zum Multiplayer-Modus anschauen!

 

 

Fazit:

Ich habe damals den ersten Teil geliebt und bin wirklich froh, dass die Serie zu ihren Wurzeln zurückkehrt. Zudem kann man endlich wieder in die Rolle von Tanner schlüpfen. Der vierte Teil ist nach wie vor einfach grausam. „Driv3er“ fand ich gar nicht so schlecht, aber es war eben kein richtig reines „Driver“, da man das Auto verlassen und schießen konnte. Da sollte die Serie nicht hingehen und im neusten Teil tut sie das glücklicherweise auch nicht. Das neue ‚Shift‘-Feature ist meiner Meinung nach eine sehr gute Idee. Die Macher wollten es offenbar lösen, dass man – ohne das Auto wirklich verlassen zu können – zu einem anderen Wagen wechseln kann. Das ist ihnen gelungen. Ob der Titel über die ganze Spielzeit überzeugen kann, wird natürlich erst der Testbericht zeigen. Das Potenzial ist definitiv da.

„Driver: San Francisco“ ist ein pures Rennspiel mit einem Hauch Mystery.


Über den Autor

Stephan Schwab
Chefredakteur
Meine hauptsächliche Aufgabe ist das Verfassen von den verschiedensten Artikeln. Außerdem organisiere ich die Arbeit der Redakteure.
Lieblingsspiele: Splinter Cell 1-3, Final Fantasy (komplett), Heavy Rain




 
 

 
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