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13:00 Uhr ⋅ 17.10.2011

Final Fantasy – Die Geschichte der japanischen Rollenspielserie [Teil 1]

Der erste Teil dieser Reihe rettete damals dem kleinen Unternehmen Squaresoft die Existenz, was gleichsam den übersetzten Titel „Letzte Fantasie“ begründet. Seitdem sind mittlerweile 14 Teile (sogar 15, wenn man die direkte Fortsetzung von „Final Fantasy X“ dazu zählt) aus der Hauptserie erschienen, darunter zwei MMORPGs. Von den dutzenden Ablegern fange ich besser gar nicht erst an. Da kann man leicht den Überblick verlieren. Daher machen wir uns auf zu einer Reise durch sämtliche Teile. In diesem ersten Artikel zur Reihe widmen wir uns Final Fantasy I, II und III und dem zunächst leider ausbleibenden Release in Europa.

 

Final Fantasy I

Während der erste Teil bereits am 18. Dezember 1987 in Japan für das Nintendo Entertainment System (NES) erschienen ist, durften die deutschen Spieler länger warten – um genau zu sein bis zum 14. März 2003, als das Spiel zusammen mit dem Nachfolger als Neuauflage namens Final Fantasy Origins für die PlayStation erschien. Bereits bei „Final Fantasy I“ besaßen Kristalle eine signifikante Wichtigkeit. In dem Fall gab es insgesamt vier, die für die Elemente Wasser, Feuer, Wind und Erde standen. Doch die Welt gerät aus der Bahn. Die elementaren Mächte spielen verrückt: Überflutungen, austrocknendes Land, Feuerstürme und ausbleibender Wind. Der weise Lukan prophezeit indes das Erscheinen vier „Krieger des Lichts“, die in der Stadt Cornelia auftauchen. Sie sollen das Gleichgewicht wiederherstellen. Ihre erste Aufgabe erhalten sie bereits vom König, der sie darum bittet, Prinzessin Sela aus den Fängen von dem erpresserischen Ordensritter Garland zu befreien. So beginnt eine Reise, die unweigerlich auf eine Bekämpfung der vier Chaos-Formen hinausläuft: „Todbringer“ (Chaos der Erde), „Kali“ (Chaos des Feuers), „Aquadon“ (Chaos des Wassers) und „Tiamat“ (Chaos der Luft). Die Ereignisse gipfeln sich im Chaos-Tempel.

Die Helden selbst blieben gesichtslos. Sie trugen keinen Namen und hatten keine Persönlichkeit, was in den damaligen Zeiten zur Normalität in Rollenspielen gehörte. Zwar gab es die sechs Klassen: Krieger, Novize, Dieb, Rotmagier (Schwarz- und Weißmagien), Heiler und Schwarzmagier (offensiver Magier), doch die Wahl veränderte nicht den Spielverlauf oder Dialoge.

Die Kämpfe waren rundenbasiert, was mittlerweile sehr beliebt geworden ist. Mit Problemen hatte man jedoch damals zu kämpfen, denn es kam vor, dass die Charaktere ins Nichts schlugen, wenn einer der Gegner vom vorigen Angreifer besiegt wurde.

 

Final Fantasy II

Wie bereits angemerkt, erschien dieser Teil zusammen mit „Final Fantasy I“ in der Neuauflage Final Fantasy Origins für die PlayStation auch in Europa. In Japan erfolgte die Erstveröffentlichung hingegen bereits am 17. Dezember 1988 für das NES. Ein fürchterliches Imperium namens Palmekia versetzt die Welt in Angst und Schrecken. Dabei geht es über Leichen. Die Eltern von vier Kindern werden getötet, die sich verständlicherweise aufgrund dessen einer Rebellengruppe anschließen. Sie wollen die Schreckensherrschaft beenden.

Erstmalig benutzte Squaresoft Charakternamen. Darunter ist ein gewisser Cid, der Meister über das Luftschiff ist. Sowohl der Name als auch die Komponente des Reisens mit einem Luftschiff kehren in den weiteren Teilen immer wieder und wurden schon zu einem Markenzeichen der Reihe. Darüber hinaus gibt es zum ersten Mal die populären Chocobos. Allgemein wurden dort viele Elemente eingebracht, auf welche man in den folgenden Teilen wiederholt trifft. So konnten die Kampfmitglieder der vorderen oder hinteren Reihe zugewiesen werden. Vorne macht man mehr Schaden, erleidet aber auch entsprechend mehr. Bei der hinteren Reihe ist es genau umgekehrt. Außerdem mussten Zauber gekauft werden und erhöhten die Wirkungskraft, wenn man sie einsetzte.

 

Final Fantasy III

Am 27. April 1990 erschien der dritte Teil in Japan. Es war das letzte Spiel dieser Reihe für das Nintendo Entertainment System. In Europa wurde lediglich das Remake für den Nintendo DS am 4. Mai 2007 herausgebracht. Erneut werden vier Kinder von den Lichtkristallen als „Krieger des Lichts“ auserkoren. Die Welt muss vor dem Untergang bewahrt werden. Erstmalig ist ein Job-System mit an Board. Dadurch ist es möglich, dass die Hauptcharaktere aus diversen Berufsklassen (Magier, Jäger, Paladin etc.) wählen können, um verschiedene Fähigkeiten zu verbessern.

 

Zu weiteren Teilen der Reihe: 1 [I-III], 2 [IV-VI], 3 [VII-IX], 4 [X-XII], 5 [XIII-XIV]





 
 

 

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